Der Dialog

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Das Zusammenleben

Sie befinden sich hier: Religion und WeltanschauungDas Fest des Fastenbrechens

 

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Lernen, Wissen zu erwerben;
Lernen, zu handeln;
Lernen, zu sein;
Lernen, zusammenzuleben

(UNESCO-Bericht zur Bildung für das 21. Jahrhundert)

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Wie viel wir unseren Mitmenschen wert sind, richtet sich danach, wie wir diese behandeln.
Wir dürfen die Wahrheit nicht einen Moment lang vernachlässigen.
Seien wir doch einfach Mensch unter Menschen!


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Niemand von Euch hat wahren Glauben, bevor er nicht seinem Bruder oder seiner Schwester (Adams Kinder) das gönnt, was er glaubt was ihm selbst zusteht.“
(Prophet Mohamed s.a.s)

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Behandeln Sie die Anderen so, wie sie selbst behandelt werden möchten.


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Bevor du sprichst, frage dich:
Ist es Wahr?
Ist es freundlich?
Ist es notwendig?
Ist es besser als schweigen?
(Sathaya Sai Baba)

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"Wer an Allah (Gott) und den Jüngsten Tag glaubt, der soll entweder Gutes sprechen oder schweigen".
(Prophet Mohamed s.a.s)

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Wertschätzung ist etwas Wundervolles. Was andere auszeichnet, wird so unser eigener Besitz.“
(Voltaire)

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Die Kultur der Toleranz beginnt damit, zu akzeptieren, dass der andere anders ist.
(Roman Herzog)

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Der beste Mensch ist der jenige, der den Menschen am meisten nützlichsten ist
(Prophet Mohamed s.a.s)

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Toleranz und Fähigkeit
des „ Positiv Denkens
Den anderen schätzen, dem anderen nicht negativ entgegenkommen, positiv denken.
Einstellungen, von denen jeder von uns bereits gehört hat, aber nicht immer einsetzt.
Der Begriff „ positives Denken“ bezeichnet eine grundsätzliche positive Lebenseinstellung.
Toleranz beschreibt die Fähigkeit, generell jegliche Form des Andersseins oder Andershandelns unangetastet bestehen zu lassen.

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Gibrail ermahnte mich so eindringlich zum wohlwollenden Umgang mit dem Nachbarn, dass ich schon dachte, er würde ihn zu seinem Erben machen.“
(Prophet Mohamed s.a.s)
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Das Fastenbrechenfest

Von Abdelkader Ben Amor

Beste Wünsche allen Muslimen ein gesegnetes Fastenbrechenfest „ Id Mubarak“.

 

Das Fastenbrechenfest „Id al-Fitr“ ist, zusammen mit dem Opferfest, eines der beiden Hauptfeste im Islam.

Das „Id al-Fitr“ Fest findet an den ersten drei Tagen des Monats Schawwal statt. Schawwal folgt auf den Fastenmonat Ramadan; zur Bestimmung des Monatsanfangs gelten die gleichen Regeln wie für den Ramadan auch, d. h. die Mondsichel muss gesichtet werden.


Beste Wünsche zum Freudenfest

Das Fastenbrechenfest drückt die Freude darüber aus, die Entbehrungen der Fastenzeit des Ramadan erfolgreich auf sich genommen zu haben. In den Familien werden Feierlichkeiten ausgerichtet. Es finden gegenseitige Besuche statt, ebenso wird aber auch der Verstorbenen gedacht. Als Zeichen der Verbundenheit werden auch entfernt lebende Verwandte, z. B. in den Herkunftsfamilien, angerufen oder mit einer Grußkarte bedacht und es werden gegenseitig Geschenke ausgetauscht. All das macht das Fest des Fastenbrechens zu einem ausgesprochenen Freudenfest. Jegliche selbst auferlegte Entsagungen, z. B. ein Fortsetzen des Fastens, sind untersagt.
Zur ausgelassenen Feierstimmung trägt natürlich auch bei, dass sich die Muslime bewusst sind, sich in der Fastenzeit intensiv mit ihrem Glauben auseinandergesetzt und eine der fünf religiösen Pflichten - das Fasten - erfüllt zu haben. Nun hoffen die Muslime, dass Allah ihre Bemühungen anerkennt bzw. angenommen.
 

Soziales Miteinander

Das gemeinschaftliche Gebet in der Moschee gehört ebenso zu den Bestandteilen des Id al-Fitr. In Wien z.B.: Wegen des großen Andrangs der Muslime ist die Moschee – Islamischen Zentrum Wien- auf drei Gebetzeiten eingeteilt, damit jeder Id al-Fitr Gebet schaffen kann.        

 

Wie durch das Vorbild des Propheten Mohammed bestimmt, unterscheidet sich die Zusammenkunft am Fest des Fastenbrechens durch eine andere Abfolge von Gebet und Predigt. Ebenfalls gemäß dem Vorbild Mohammeds wird ein Almosen (Zakat al-Fitr, Almosen des Fastenbrechens) für die Bedürftigen entrichtet.
 

In islamischen Ländern finden Lichterumzüge und Volksfeste statt, oft wird auch ein Feuerwerk veranstaltet. Dies ist in Ländern der Diaspora nicht möglich, so dass das Fest wesentlich durch den Besuch der Moschee und die Feiern in den Familien bestimmt ist. Seit einiger Zeit jedoch machen immer mehr Moschee- und andere Vereine Angebote, das Fest des Fastenbrechens zusammen in der Moschee oder an einem anderen Ort - etwa einem Bürgerhaus - zu begehen.
 

In gleicher Weise bieten immer mehr Moscheen die Gelegenheit, während der Fastenzeit des Monates Ramadan das abendliche Fastenbrechen gemeinsam zu begehen. Zu diesem Dialog-Iftar werden oft auch Nicht-Muslime eingeladen, um ein besseres soziales Miteinander.
 

Die Bezeichnung des „Id al-Fitr“ Festes

In der Türkei z.B.: Die Bezeichnung "Zuckerfest", die für das Fest des Fastenbrechens auch Verwendung findet, stammt aus dem Türkischen (Seker Bayrami). Hier drückt sich aus, dass in den drei Festtagen viele Süßspeisen verzehrt werden, dies nicht nur in der Türkei, sondern in allen islamischen Ländern gibt es “viele Süßspeisen“.

In Tunesien z.B.: nennt man es „Id El-Sghir“ „Klein-Id“, was übersetzt soviel wie „Kinderfest“ heißt. In diesem Land gehört es zur Tradition neben vielen Süßspeisen, Familien Besuch und neue Kleidung zu tragen auch Festgeld „ Mahba“ an kleine Kinder zu geben, um sich damit im Rummelplatz vergnügen zu können oder neues Spielzeug zu kaufen.

 

 11.09.2010  | Drucken | Versenden | Kommentieren | Leserbriefe

 

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Der interkulturelle Dialog und die Entwicklung interkultureller Kompetenzen gewinnen in einer globalisierten Welt immer stärker an Bedeutung. So wurde das Jahr 2008 zum Jahr des interkulturellen Dialogs ernannt.

 

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 Europäisches Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung (2010)

 

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