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willkommen auf unserer Plattform!
Wir hoffen, dass auch für Sie interessante Informationen
dabei sind.


Grußwort des Präsidenten der
Islamischen Glaubensgemeinschaft Anas
Schakfeh
zum
Ende des Fastenmonats Ramadan
Nach einem Monat des Fastens, verbunden mit
innerer Besinnung und äußerem Bemühen um ein
besseres soziales Miteinander, begehen wir
nun die Feiertage nach Ramadan. Dazu
wünschen wir allen Musliminnen und Muslimen,
dass ihre Bemühungen die besten Früchte
tragen mögen, persönliches Glück und
Wohlergehen. Eingeschlossen seien in diese
guten Wünsche auch Menschen anderer Religion
oder Weltanschauung. Der Monat Ramadan
erinnert uns daran, dass Gottesdienst
gleichzeitig auch Dienst am Menschen
bedeutet und Muslime sich aufs Beste für ein
gedeihliches Zusammenleben einsetzen sollen.
In einer Zeit der Provokationen gegen
Muslime, von drohender gesellschaftlicher
Spaltung durch populistische Hetze und
Angstmacherei ist es für uns Muslime umso
wichtiger, innere Charakterstärke und ein
Maß an Gelassenheit zu bewahren, wissend
dass unser Islam unangetastet von solchen
Bösartigkeiten bleibt. Gleichzeitig soll
sich jeder Muslim und jede Muslimin auch als
eine Art Botschafter/in sehen, jene Lügen
über den Islam, die durch ihre ständige
Wiederholung auch nicht wahrer werden, durch
ein vorbildhaftes Verhalten im Alltag als
billige Propaganda zu entlarven. Wir müssen
uns dessen bewusst sein, dass das Verhalten
jedes einzelnen – im Guten wie im Schlechten
– auf die Gemeinschaft zurückfällt. Dies sei
ein Ansporn, das Wort aus dem Koran
persönlich umzusetzen: „Aber da Gut und
Übel nicht gleich sein können, wehre du Übel
mit etwas ab, das besser ist….“ (Koran
41:34)
Wien, am 10. September 2010
Rückfragehinweis:
Carla Amina Baghajati
Medienreferentin der Islamischen
Glaubensgemeinschaft
Tel. 01 2595449 oder 06991 2381075
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