Der Dialog

Die Kultur der Toleranz beginnt damit,

zu akzeptieren, dass der andere anders ist.

 
 

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Aktualität ist für jeden Journalisten und für jeden Leser wichtig.

 

Wir sind bemüht, die Rubrik "Presseschau" so aktuell wie möglich zu halten, was aufgrund unserer knappen personellen und finanziellen Ressourcen keine leichte Aufgabe ist. 

 

Jedenfalls bringen wir hier relevante und interessante Nachrichten  aus verschiedenen Quellen zum Nachlesen "Medienvielfalt im Überblick" in Sachen Migration, Integration und multikulturelle Gesellschaft und hoffen, dass die Quellen, denen wir sie entnehmen, uns weiterhin wohlgesonnen bleiben.

 

Kopftuch angezündet

Carla Amina Baghajati

Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

 

Ungeheuerliche Verniedlichung eines Ernstfalles - Keine Doppelstandards bei Gewalt

Ein Vorfall an einer Grazer Schule muss als Reaktion mehr als nur eine Schlagzeile in den Medien und momentanes Entsetzen auslösen, sondern als Weckruf verstanden werden.

Wenn Schülerinnen das Kopftuch einer Klassenkameradin anzünden, sind alle roten Linien überschritten. Doch geht es um viel mehr als einen schulinternen Konflikt.  Dieser Gewaltakt soll vor allem vor seinem gesamtgesellschaftlichen Hintergrund betrachtet werden. Hetze gegen Ausländer und gegen Muslime in einer Zeit allgemein beklagter sozialer Kälte und drohenden Werteverlusts schaffen ein polarisiertes Klima, das die Hemmschwelle zu körperlicher Gewalt  gefährlich herabsetzt. Aus Frustration und Missgunst erwächst ein gefährliches Aggressionspotential....

 

30.09 2009 | Drucken | versenden | Kommentieren  | Artikel lesen

 

An den Herausgeber der „Wiener Zeitung“ als Vertreter der Republik Österreich Sektionsleiter Dr. Samo Kobenter Bundeskanzleramt, Ballhausplatz

Dr. theol. Ernst Fürlinger


Sehr geehrter Herr Sektionsleiter!
Meinungsfreiheit ist in der liberalen Demokratie ein hohes Gut. Sie muss aber im Einklang stehen mit anderen Werten der freiheitlich-demokratischen Ordnung, u.a. dem Wert eines friedlichen Zusammenlebens der Angehörigen verschiedener Religionsgemeinschaften. Von daher verbietet es die moralische Kultur der säkularen Demokratie, Ressentiments und feindliche Stimmungen gegen bestimmte religiöse Gemeinschaften oder ethnische Gruppen zu schüren...

 25.09 2009 | Drucken | versenden | Kommentieren  | Offener Brief lesen

 

Stellungnahme der Islamischen Glaubensgemeinschaft zur den Ungeheuerlichen Behauptungen Andreas Unterberge.

Dipl.-Ing. Omar Al-Rawi

Integrationsbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich

 

Die Behauptung des Chefredakteurs der Wiener Zeitung Andreas Unterberger, dass die Islamische Glaubengemeinschaft in Österreich „Querverbindungen zu fundamentalistischen und kriegerischen Gruppen“ hat, ist auf das Schärfste zurückzuweisen. Mit Entsetzten müssen wir feststellen, dass solche Aussagen Islamfeindlichkeit in Österreich Vorschub leisten, und des Amtsblatts der Republik Österreich einfach nicht würdig sind.

 24.09 2009 | Drucken | versenden | Kommentieren  | Stellungnahme lesen

 

Integration – aber wie?

Wiener Zeitung

 

Die SPÖ hat ihr Hauptproblem erkannt, zumindest theoretisch. Sie gilt neben den Grünen als die Partei der ethnischen Minderheiten, des ausdrücklichen "Ja zur Zuwanderung". Das kommt aber bei vielen Bürgern nicht so gut an. Daher will sie das ändern. Aber wie? Nur ständig zu betonen, man sei für Integration und gegen Hetze, ist zu wenig.

Denn vor jeder Integration muss man alle Fehlentwicklungen abstellen. Unter anderem durch:

 

 23.09 2009 | Drucken | versenden | Kommentieren  | Artikel lesen

 

Halal: Essen, wie es Allah gefällt

Die Presse

 

Essen nach den muslimischen Speisevorschriften wird auch in Österreich zum immer wichtigeren Wirtschaftszweig. Um die religiöse Materie "Halal" ist jetzt aber auch ein wirtschaftlicher und rechtlicher Kampf entbrannt.

In großen roten Lettern steht es auf dem Kebabstand am Wiener Gürtel: „Halal“. Für den durchschnittlichen Konsumenten ein Wort, das ihn kaum bis gar nicht beschäftigen wird, wenn er sein Dürüm bestellt. Für Muslime jedoch eine überaus wichtige Information. Denn „halal“ besagt nicht mehr und nicht weniger, als dass das Essen den muslimischen Speisevorschriften entspricht – dass Kebab und Falafelsandwich an diesem Kiosk in Einklang mit dem Koran stehen. „Verboten“, heißt es in Sure 5, Vers 3, „ist euch der Genuss von Verendetem, Blut, Schweinefleisch und allem, worüber ein anderer Name als Allahs angerufen wurde“, in jener Stelle im heiligen Buch der Muslime, die klar vorschreibt, was nach islamischer Auffassung „haram“, also unrein ist.

 

 19.09 2009 | Drucken | versenden | Kommentieren  | Artikel lesen

 

"Der Weg nach Mekka": Die Demokratie im Koran

Die Presse

 

"Presse"-Premiere "Der Weg nach Mekka - Die Reise des Muhammad": Georg Mischs faszinierendes Porträt eines bedeutenden islamischen Denkers aus Österreich.

Der Platz vor dem Haupteingang der Wiener UNO-City ist im April 2008 nach Muhammad Asad benannt worden – es ist der erste in Wien, der den Namen eines Muslims trägt. Samt prompten Protesten der FPÖ gegen diese „Provokation“ rief das den Namen dieses bedeutenden islamischen Denkers in Erinnerung. Nun vertieft der gelungene Dokumentarfilm Der Weg nach Mekka – Die Reise des Muhammad Asad vom Österreicher Georg Misch das Bild dieses faszinierenden Grenzgängers zwischen den Welten.

 

 15.09 2009  | Drucken | versenden | Kommentieren | Leserbriefe | Artikel lesen

 

Frauenberger eröffnet Medien Messe Migration

 "Vielfalt muss sich auch in Medien widerspiegeln"

Politik Portal

 

Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger eröffnete heute Donnerstag in der Aula der Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz die Medien Messe Migration. Die Medien Messe, die heuer zum zweiten mal stattfindet und sich schwerpunktmäßig dem Thema “Medienvielfalt, ethnische Ökonomien und Diversitätspolitik in der österreichischen Einwanderungsgesellschaft” widmet, wird von M- Media und Turklook organisiert.

 

 10.09 2009 | Drucken | versenden | Kommentieren  | Artikel lesen

 

Zitat des Monates

Lernen, zusammenzuleben; Lernen,

Wissen zu erwerben; Lernen

zu handeln;

Lernen

für das Leben

............................
(UNESCO-Bericht zur Bildung

für das 21. Jahrhundert)

 

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