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Aktualität ist für
jeden Journalisten und für jeden Leser wichtig.
Wir
sind bemüht, die Rubrik "Presseschau" so aktuell wie möglich zu
halten, was aufgrund unserer knappen personellen und
finanziellen Ressourcen keine leichte Aufgabe ist.
Jedenfalls bringen wir hier relevante
und interessante Nachrichten aus verschiedenen
Quellen zum Nachlesen "Medienvielfalt im Überblick" in Sachen Migration, Integration und
multikulturelle Gesellschaft und hoffen, dass die Quellen, denen wir
sie entnehmen, uns weiterhin wohlgesonnen bleiben.
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Kopftuch angezündet
Carla
Amina Baghajati
Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft.
Ungeheuerliche
Verniedlichung eines Ernstfalles - Keine Doppelstandards bei
Gewalt
Ein Vorfall an einer Grazer
Schule muss als Reaktion mehr als nur eine Schlagzeile in
den Medien und momentanes Entsetzen auslösen, sondern als
Weckruf verstanden werden.
Wenn Schülerinnen das Kopftuch
einer Klassenkameradin anzünden, sind alle roten Linien
überschritten. Doch geht es um viel mehr als einen
schulinternen Konflikt. Dieser Gewaltakt soll vor allem vor
seinem gesamtgesellschaftlichen Hintergrund betrachtet
werden. Hetze gegen Ausländer und gegen Muslime in einer
Zeit allgemein beklagter sozialer Kälte und drohenden
Werteverlusts schaffen ein polarisiertes Klima, das die
Hemmschwelle zu körperlicher Gewalt gefährlich herabsetzt.
Aus Frustration und Missgunst erwächst ein gefährliches
Aggressionspotential....
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An den Herausgeber der „Wiener
Zeitung“ als Vertreter der Republik Österreich Sektionsleiter Dr. Samo Kobenter
Bundeskanzleramt, Ballhausplatz
Dr. theol. Ernst Fürlinger
Sehr geehrter Herr
Sektionsleiter!
Meinungsfreiheit ist in
der liberalen Demokratie ein hohes Gut. Sie muss aber im Einklang stehen mit
anderen Werten der freiheitlich-demokratischen Ordnung, u.a. dem Wert eines
friedlichen Zusammenlebens der Angehörigen verschiedener
Religionsgemeinschaften. Von daher verbietet es die moralische Kultur der
säkularen Demokratie, Ressentiments und feindliche Stimmungen gegen bestimmte
religiöse Gemeinschaften oder ethnische Gruppen zu schüren... |
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Stellungnahme der Islamischen Glaubensgemeinschaft
zur den Ungeheuerlichen
Behauptungen Andreas Unterberge.
Dipl.-Ing. Omar
Al-Rawi
Integrationsbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich
Die
Behauptung des Chefredakteurs der Wiener Zeitung Andreas Unterberger, dass die
Islamische Glaubengemeinschaft in Österreich „Querverbindungen zu
fundamentalistischen und kriegerischen Gruppen“ hat, ist auf das Schärfste
zurückzuweisen. Mit Entsetzten müssen wir feststellen, dass solche Aussagen
Islamfeindlichkeit in Österreich Vorschub leisten, und des Amtsblatts der
Republik Österreich einfach nicht würdig sind.
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Integration – aber wie?
Wiener
Zeitung
Die SPÖ hat ihr Hauptproblem erkannt, zumindest
theoretisch. Sie gilt neben den Grünen als die Partei der ethnischen
Minderheiten, des ausdrücklichen "Ja zur Zuwanderung". Das kommt aber bei vielen
Bürgern nicht so gut an. Daher will sie das ändern. Aber wie? Nur ständig zu
betonen, man sei für Integration und gegen Hetze, ist zu wenig.
Denn vor jeder Integration muss man alle
Fehlentwicklungen abstellen. Unter anderem durch:
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Halal: Essen, wie
es Allah gefällt
Die Presse
Essen nach den muslimischen
Speisevorschriften wird auch in Österreich zum immer wichtigeren
Wirtschaftszweig. Um die religiöse Materie "Halal" ist jetzt aber auch ein
wirtschaftlicher und rechtlicher Kampf entbrannt.
In großen
roten Lettern steht es auf dem Kebabstand am Wiener Gürtel: „Halal“. Für den
durchschnittlichen Konsumenten ein Wort, das ihn kaum bis gar nicht beschäftigen
wird, wenn er sein Dürüm bestellt. Für Muslime jedoch eine überaus wichtige
Information. Denn „halal“
besagt nicht mehr und nicht weniger, als dass das Essen den muslimischen
Speisevorschriften entspricht – dass Kebab und Falafelsandwich an diesem Kiosk
in Einklang mit dem Koran stehen. „Verboten“, heißt es in Sure 5, Vers 3, „ist
euch der Genuss von Verendetem, Blut, Schweinefleisch und allem, worüber ein
anderer Name als Allahs angerufen wurde“, in jener Stelle im heiligen Buch der
Muslime, die klar vorschreibt, was nach islamischer Auffassung „haram“, also
unrein ist.
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"Der Weg nach Mekka": Die Demokratie im Koran
Die Presse
"Presse"-Premiere "Der Weg nach Mekka - Die Reise des
Muhammad": Georg Mischs faszinierendes Porträt eines
bedeutenden islamischen Denkers aus Österreich.
Der Platz
vor dem Haupteingang der Wiener UNO-City ist im April 2008
nach Muhammad Asad benannt worden – es ist der erste in
Wien, der den Namen eines Muslims trägt. Samt prompten
Protesten der FPÖ gegen diese „Provokation“ rief das den
Namen dieses bedeutenden islamischen Denkers in Erinnerung.
Nun vertieft der gelungene Dokumentarfilm Der Weg nach Mekka
– Die Reise des Muhammad Asad vom Österreicher Georg Misch
das Bild dieses faszinierenden Grenzgängers zwischen den
Welten.
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Frauenberger eröffnet
Medien Messe Migration
"Vielfalt muss sich
auch in Medien widerspiegeln"
Politik Portal
Integrationsstadträtin Sandra
Frauenberger eröffnete heute Donnerstag in der Aula der
Akademie der bildenden Künste am Schillerplatz die Medien
Messe Migration. Die Medien Messe, die heuer zum zweiten mal
stattfindet und sich schwerpunktmäßig dem Thema
“Medienvielfalt, ethnische Ökonomien und Diversitätspolitik
in der österreichischen Einwanderungsgesellschaft” widmet,
wird von M- Media und Turklook organisiert.
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Zitat des
Monates
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Lernen,
zusammenzuleben;
Lernen,
Wissen zu erwerben;
Lernen
zu handeln;
Lernen
für das Leben
............................
(UNESCO-Bericht zur Bildung
für das 21. Jahrhundert) |
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