|
|
|
|
|
Hauptmenü |
|
Startseite |
|
Über uns |
|
Mitmachen |
|
Unterstützung
|
|
Partner |
|
Feedback |
|
Wir heißen Sie herzlich
willkommen auf unserer Plattform!
Wir hoffen, dass auch für Sie interessante Informationen
dabei sind.


|
Für
die alphabetische Begriffe bitte auf den
gewünschten Anfangsbuchstaben klicken.
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
( Diese Seite ist nicht vollständig und
wird laufend ergänzt.) |
|
Begriffe: I |
-
Integration
bezeichnet den Vorgang der Eingliederung von Menschen in ein
gesellschaftliches System (z.B. Behinderte in eine Regelschule)
oder in eine Gesellschaft (z.B. Menschen anderer Herkunft).
Integration heißt gesellschaftliche, gleichberechtigte Teilhabe
bei gleichzeitiger Wahrung der je eigenen Identität, Religion
und kulturellen Äußerungen aller Beteiligten (gerade der
jeweiligen Minderheit). Integration löst dabei das
Aufeinanderzugehen aller Beteiligten aus. Wenn diese Leistung
nur einseitig auf die Minderheit bezogen erwartet wird, sprechen
wir von Assimilation (Angleichung / Unterordnung).
|
-
Interkulturelles Lernen.
Interkulturelles Lernen will die
Bedingungen aufzeigen und die Voraussetzungen dafür schaffen,
dass Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Kultur und
Religion gemeinsam leben sowie miteinander und voneinander
lernen können.
1. Einer der ersten Schritte interkulturellen Lernens zielt auf
die Wahrnehmung anderer Kulturen und die Überprüfung des eigenen
Standpunktes. Dabei können schon Unterschiede und
Gemeinsamkeiten mit anderen Kulturen erkannt werden.
2. In einem zweiten Schritt wird Respekt
(Achtung, Ehrerbietung) gegenüber anderen Kulturen und
Religionen entwickelt. Es entsteht Akzeptanz (Verständnis und
Annahme) für die Sinnhaftigkeit dieser Kulturen (auch
Religionen) sowie das Ernstnehmen ihrer Lebenspraxis. Dieser
Prozess erfordert die Bereitschaft aller
Gesellschaftsmitglieder, die Geschichte, Entwicklung und
Notwendigkeiten der jeweiligen Kultur und Religion zu
akzeptieren und zu verstehen, auch und gerade dann, wenn deren
Formen den eigenen Gewohnheiten, vielleicht sogar den
Selbstverständlichkeiten der eigenen Kultur entgegenstehen.
3. In einem dritten Schritt wird es dazu kommen, dass die
jeweils anderen Kulturen als gleichwertig akzeptiert werden.
Zumindest in diesen ersten drei Schritten kann die manchmal als
Bedrohung angesehene Erfahrung von Fremdheit, von
Unberechenbarkeit bestehen bleiben, erreicht wird aber ein
kritischer und nicht mehr von selbstverständlicher Abwertung
begleiteter Umgang mit Anderem oder Fremden.
4. Erst in einem vierten Schritt kann erwartet werden, dass
Elemente der anderen Kultur auch für die eigene Kultur als
erstrebenswert gelten.
|
|





|